Marketing for Future Award 2026

Deutschlands erster Preis für Marketing und Kommunikation als Zukunftsmotor der Nachhaltigkeit

zur Einreichung
Du kennst einen tollen Case? Nominiere ihn noch heute! ->

Zukunfts­themen haben es schwer, die Massen zu begeistern. Nachhaltiges Handeln und Denken sind oft mit stereo­typen Bildern, Vorurteilen oder politischen Zu­schreib­ungen negativ aufgeladen. Kennst du, oder?

Dieser Award ist ein Nominierungs-Award. Jede:r – auch du – kann einen Case benennen!

Fünf mentale Barrieren machen es der Nachhaltigkeit besonders schwer:

01 –

Aufwands-Illusion

Dafür habe ich leider keine Zeit.

Viele Menschen nehmen nachhaltige Entscheidungen – etwa regional einzukaufen, Dinge zu reparieren oder umweltfreundliche Produkte zu wählen – als zusätzlichen Aufwand wahr. Dabei ist nachhaltiges Handeln häufig mit nur kleinen Veränderungen im Alltag möglich und kann langfristig sogar Zeit sparen bzw die verbrauchte Zeit aufwerten.

02 –

Performance-Zweifel

Ich brauche was Zuverlässiges, keine Experimente.

„Performance-Zweifel“ beschreiben die Sorge, dass nachhaltige Produkte oder Alternativen weniger zuverlässig, leistungsfähig oder hochwertig sind als herkömmliche Angebote. Ihr Konsum ist also oft mit Unsicherheit verbunden. Dabei erfüllen nachhaltige Produkte heutzutage häufig dieselben Anforderungen und bieten eine umweltfreundlichere Alternative ohne große Nachteile, sondern im Gegenteil bieten manchmal sogar weitere Benefits.

03 –

Kosten-Mythos

Nachhaltig ist teuer.

Die Aussage „Nachhaltig ist teuer“ zeigt, dass viele Menschen umweltfreundliche Produkte oder Verhaltensweisen mit hohen Kosten verbinden. Zwar können manche nachhaltigen Alternativen zunächst mehr kosten, langfristig sparen sie jedoch oft Geld – zum Beispiel durch bessere Qualität, längere Haltbarkeit, Reparierbarkeit oder geringeren Verbrauch. Nachhaltiger Konsum bedeutet daher häufig auch Kosteneinsparungen bei ganzheitlicherer Betrachtung.

04 –

Gewohnheits-Autopilot

Ich mach das schon immer so.

Die Aussage „Ich mach das schon immer so“ zeigt, dass Routinen und Bequemlichkeit Veränderungen im Konsumverhalten erschweren können. Nachhaltige Alternativen werden dadurch häufig gar nicht erst ausprobiert, obwohl sie leicht umsetzbar wären. Um nachhaltiger zu handeln, müssen bestehende Gewohnheiten bewusst wahrgenommen und Schritt für Schritt aufgeknackt werden.

05 –

Identitäts-Blockade

Für sowas bin ich nicht die Zielgruppe.

Die „Identitäts-Blockade“ beschreibt das Gefühl, dass nachhaltiger Konsum nicht zur eigenen Persönlichkeit, Lebensweise oder Zielgruppe passt. Dadurch entstehen Distanz und Ablehnung gegenüber nachhaltigen Angeboten. Tatsächlich kann nachhaltiger Konsum jedoch in unterschiedlichen Formen umgesetzt werden und betrifft Menschen unabhängig von Alter, Einkommen oder Lebensstil.

Diese Barrieren können Unternehmen und Institutionen nur knacken, in dem sie besonders kreative und substanzstarke Wege in Kommunikation und Vermarktung gehen.

Genau diese Unternehmen und Institutionen suchen wir – wir brauchen Cases mit Barrieren-Sprengkraft!
Schlage deinen Case vor →

Was den Award 2026 neu & wow macht – 4 Mehr und 1 Weniger:

01 –

Mehr Cases

Dieser Award ist kein Bewerbungs-Award mehr. Er ist ab jetzt ein Nominierungs-Award. Das heißt: Du kennst einen starken Case? Schlag ihn der Jury vor. Du hast selbst einen Case? Schlag ihn der Jury vor.

02 –

Mehr Mit­bestimmung

Dieser Award ist kein reiner Jurierungs-Award mehr, sondern ein kombinierter Jury-Publikums-Award. Das heißt:
Die Jury qualifiziert aus der Menge der nominierten Cases eine Shortlist für die Prämierung. Das Publikum auf dem BAM! Bock auf Morgen Festival trifft die finale Entscheidung, welcher dieser Cases mit einer Kat’se Bullshit Trophäe nach Hause geht.

03–

Mehr Interaktion

Wir haben viel mehr echtes Lernen und Interaktion. Das heißt:Die Macher:innen der Shortlist-Cases pitchen ihre Arbeit live auf dem Festival an das Publikum. Mit den Gewinner:innen des Award-Abends gibt es eine eigene Festivalsession am Folgetag.

04–

Mehr Kompetenz

Die härteste Jury der Welt wird noch besser (kaum vorstellbar!!!), in dem wir die bereits vorhandenen Brains aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kreation gezielt um weitere Expertise im Bereich Verhaltensökonomie sowie Konsumentenpsychologie erweitern.

05–

Weniger Hürden.

Ab diesem Jahr gibt es KEINE Kosten mehr. Es geht einzig und allein darum, die Best Practice im Kampf gegen Anti-Nachhaltigkeits-Bullshit zu finden und ins Rampenlicht zu stellen. Auch inhaltlich ist das Einreichungsprozedere massiv vereinfacht.

Die Shortlist für den Marketing For Future Award 2024 steht fest!

Wir haben die Shortlist für den Marketing ForFuture Award bekannt gegeben. Bei dem Wettbewerb werden seit 2020 nachhaltige Kampagnen ausgezeichnet, die Bock auf Morgen machen. Kein Greenwashing, keine Langeweile: Die Jury mit 21 Expert*innen aus Marketing, Wissenschaft und Kreation lässt weder Blender noch Langweiler aufs Treppchen.

2024 sind folgende Unternehmen, Organisationen, Projekte und Einzelpersonen nominiert:

Sustainable Immigrants

  • Hyundai Motor Company
  • Burger King Deutschland
  • EWE AG
  • Yello Strom

Sustainable Natives

  • Aktion Baum
  • Horizn Studios
  • Acker e.V.
  • Sea Me
  • The nu company
  • Tomorrow
  • Traceless Materials
  • Fritz-Cola
  • Hessnatur

Sustainable Science Communicators (neu)

  • Mission to Marsh
  • The Changency & Crowd Impact

Sustainable Inspirators

  • Viversus gemeinnützige AG

Sustainable Influencers (neu)

  • Protect the Planet
  • Fabian Grischkat

Sustainable Alliances (neu)

  • No Planet B
  • Wildplastic x Goldeimer
  • Creatives for future e.V.
  • Flip
  • Psychologists for future & Creatives for future

Diese Unternehmen und Marken haben bereits eine Kat’se Bullshit im Trophäenregal:

Jetzt deinen Cases vorschlagen:

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Der Weg deines Cases zur Kat’se Bullshit 2026:

01.06. - 15.07.2026

Nominierung der Cases für 2026

Jede:r kann einen Case vorschlagen, unter (1) Angabe einer der fünf Barrieren und (2) Verweis auf digital zugängliche Quellen (Homepage, Film) sowie – falls vorhanden (3) Kontaktdaten.

15.07. - 20.07.2026

Qualitäts-Check

Das Award-Kernteam führt auf dieser Grundlage einen erstenQualitätscheck des Vorschlags durch. Das heißt: Hat die Einreichung einen klaren Bezug zu ökologischer, ökonomischer und/oder sozialer Nachhaltigkeit bzw. hat der Case einen Bezug zu den 17 Sustainable Development Goals?

Wenn nein, wird die einreichende Personfreundlich darüber informiert, dass der Vorschlag nicht berücksichtigt werden kann und warum. Wenn ja, geht es weiter.

20.7. - 10.8.2026

Annahme der Nominierung

Das M4F-Kernteam fragt die Kontaktperson des positivgescreenten Case (nicht die Person die nomiert hat), ob er die Nominierung unddie damit verbundenen Bedingungen und Benefits annehmen möchte. Diese sind: rechtzeitige Zurverfügungstellung weiterer Informationen und Unterlagen, sofern diese von der Jury angefordert werden.

Sollten sie zur Award-Show eingeladen werden:

  • 2 Freitickets
  • Persönliche Anwesenheit und Teilnahme auf der Bühne derAward Show am 04.11.2026 in Berlin
  • Keine Awardkosten
  • Kostenlose PR im Rahmen der Award-Kommunikation

Bei positiver und rechtzeitiger Rückmeldung geht es weiter.

ab 10.08. - 10.09.2026

Qualifizierung für die Award-Show durch die Jury

Die M4F Jury screent die Cases und formuliert u.U. weiteren Vertiefungs- und Detailbedarf. Dieser wird durch das M4F Kernteam konsolidiert und weitergeleitet, der Rücklauf wird aufbereitet und der Jury zur Verfügung gestellt.

Die Jury kommt in der zweiten September-Hälfte für eine 1 Tages-Sitzung zusammen, bespricht die Cases und spricht für 3 Cases pro Barriere die Qualifikation für die Show  aus. Und vergibt die ersten Punkte (ähnlich wie beim Eurovision Song Contest): Für die Qualifzierten geht’s weitere, alle ausgeschiedene werden informiert.

4.10. - 15.10.2026

Vorbereitungs­briefings für die Award-Show

Die Top-3 Cases der 5 M4F Barrieren 2026 werden informiert, dass sie sich nun offiziell für die Preisverleihung qualifiziert haben und damit „shortlisted“ sind und instruiert: Anwesenheit Pflicht, Preparation von 1min Case-Vorstellung.

4.11.2026

Die Award-Show und Einbeziehung des Publikums

Auf dem Festival in der Award-Show passiert folgendes:

Bühnenshow pro Barriere für insgesamt 5 Barrieren

  • Jeder nominierte Case hat 1 Minute, seinen coolen Barrieren-Knack zu präsentieren: „Warum wir den M4F Award verdient haben“
  • ihr Punktestand aus der Jury wird transparentgemacht
  • dem folgt ein durch uns moderierter zur Barriere passen der „Fach-Quiz“, die die drei Nominierten „buzzern“ – Chance auf Zusatzpunkte
  • Pro Nominierter wird eine Publikumsfrage livebeantworten
  • Finales Publikums-Voting (In/Out pro Case oder Reihenfolge) erzeugt eine Gesamt-Punktzahl (Jury-Bewertung plus Publikums-Bewertung plus Fach Quiz Punkte)
  • Ergebnis: Eine Kat’se wird verliehen - Und die Kat’se Bullshit in der Kategorie „Performance Zweifel“ geht in diesem Jahr an …
  • Aus den 5 Kategorie-Gewinnern kürt das Publikum dann nochmal die Goldene Kat’se Bullshit 2026. Dabei ersetzen die 5 Gewinner:innen das Jury-Voting.

Wie ist der Prozess?

Deadline
Die Ausschreibung läuft bis zum 30. September 2023, keinen Tag länger!
Shortlist AnnouncemenT
11. & 12. Oktober – W&V Green Marketing Days Nachhaltigkeit ist kein Trendthema, sondern die Unternehmens-Zukunft! Sei bei den W&V Green Marketing Days dabei und erfahre alles über Green (Social)-Media, Greenwashing, Wettbewerbsrecht und natürlich Green Marketing.
Award-Verleihung
29. November 2023 in Berlin auf dem BAM! Bock auf Morgen Festival

Teilnahmegebühren

Unternehmen
ab 2 Mio. € Jahresumsatz
500€*
zzgl. 19% MwSt
Die Gebühren werden bei Teilnahme automatisch in Rechnung gestellt.
*Robin-Hood-Ansatz: Die Großen zahlen etwas mehr zugunsten der Kleinen.
Unternehmen
bis 2 Mio. € Jahresumsatz
250€
zzgl. 19% MwSt
Die Gebühren werden bei Teilnahme automatisch in Rechnung gestellt.

Einzelpersonen
& NGOs
100€
zzgl. 19% MwSt
Die Gebühren werden bei Teilnahme automatisch in Rechnung gestellt.